tira2
Virtuelle Maschinen verwalten Betriebssysteme und Partitionen auf Servern. Sie wurden entwickelt, um maximale Kapazitäten und Möglichkeiten von Servern auszunutzen. Kombiniert mit RAID-Systemen verwandeln sie sich aufgrund ihrer Flexibilität in Schweizer Taschenmesser. Durch den Einsatz virtueller Maschinen ist es möglich mehrere logische Server auf lediglich einem physischen Server zu betreiben. Anstatt sich also für jeden Bereich (Applikationen, Dateien, Datenbanken, Email und Internet) einen eigenen Server zu kaufen, erwirbt man nur einen Server und installiert auf diesem einen Verwalter virtueller Maschinen. Über diesen Verwalter lassen sich nun alle nötigen Server logisch generieren.

Beispiel: Auf einem einzigen Server könnten folgende Server parallel laufen: ein Windows Server 2003 Benutzerserver, ein Linux E-Mail-Server, ein SQL-Datenbankserver, ein Server mit Windows 8, usw. Durch den Verwalter der virtuellen Maschinen ist es möglich, die zur Verfügung stehenden physischen Ressourcen je nach Bedarf auf die einzelnen virtuellen Server zu verteilen. Wenn dann einmal der physische Server mehr Ressourcen braucht, müssen lediglich RAM, Festplatten oder Prozessoren hinzugefügt werden. Im Vergleich zum konventionellen Servergebrauch bewirkt die Virtualisierung der Server Einsparungen von bis zu 40%.

Übliche Probleme

Eins der größten Probleme entsteht, wenn der Zugriff auf die virtuellen Server verloren geht. Im folgenden haben wir eine Liste der häufigsten Probleme zusammengestellt:

Logische Probleme

  • Partitionskorruption
  • Kein Zugriff mehr auf die virtuellen Maschinen
  • Löschung virtueller Maschinen
  • Verschiebung virtueller Maschinen
  • Formatierungen von Festplatten innerhalb virtueller Systeme

Physische Probleme

Vorteile

  • Der größte Vorteil besteht in der Wirtschaftlichkeit
  • Die Zentralisierung verringert Sicherheits- und Wartungsprobleme der Serversysteme

Nachteile

  • Wenn Server oder Storages aufgrund eines Defekts ausfallen, stoppen gleichzeitig sämtliche auf ihnen installierte virtuelle Server

Recovery Engineering

Durch low-level Zugriff und Systeme, die extra für die Rekonstruktion virtueller Server entwickelt wurden, ist eine erfolgreiche Datenrettung bei virtuellen Maschinen in den meisten Fällen möglich.

Besondere Hinweise

Der Einsatz von virtuellen Maschinen ist noch immer relativ neu auf dem Markt. Bei Datenverlust sollten Sie unter keinen Umständen selbst Methoden ausprobieren, dessen Auswirkungen Sie nicht kennen. Suchen Sie am besten einen Spezialisten im Bereich Datenrettung auf. Hier gelangen Sie zu unseren Notfallnummern. Dort können Sie uns 24 Stunden 7 Tage die Woche erreichen.

Die üblichsten Host-Systeme

  • VMware – Virtual Machine Ware
  • LVM – Linux Virtual Machine
  • Windows Virtual PC
  • JVM – Java Virtual Machine

Siehe auch

Teile diesen Beitrag!